Gebundene Vorsorge (3a)

Die Säule 3a steht allen Erwerbstätigen offen. Der Gesetzgeber unterscheidet allerdings, ob eine Person bereits einer beruflichen Vorsorgeeinrichtung angehört oder nicht. Selbständigerwerbende, die keiner Vorsorgeeinrichtung angehören, dürfen einen weitaus höheren Betrag steuerfrei in die 3. Säule einzahlen als Personen, die bereits Beiträge an eine Pensionskasse bezahlen.

 

Die Säule 3a ist die klassische Vorsorgeform für Selbständigerwerbende. Der Nachteil: Das reine Vorsorgesparen bietet keinen Schutz vor den Risiken Tod und Invalidität. Diese Risiken müssen zusätzlich abgedeckt werden, sei es, dass mit dem Vorsorgesparen auch eine Versicherung (Vorsorgepolice) oder dass zusätzlich eine Lebensversicherung abgeschlossen wird.

 

3a Vorsorgelösungen nach Mass

Als Mitglied haben Sie Zugang zur Liberty 3a Vorsorgestiftung. Sie können wählen zwischen einer Kontolösung oder einer Anlagelösung. Ein gebührenfreies 3a Vorsorgekonto können Sie rasch und einfach online eröffnen und so steueroptimiert für Ihre Altersvorsorge sparen. Sie können Ihr Vorsorgeguthaben aber auch in Wertschriften anlegen und die Rendite Ihres Alterskapitals optimieren.

 

Risikoschutz bei Tod und Invalidität

Sie möchten sich und Ihre Angehörigen mit einer massgeschneiderten Risikoschutzlösung zusätzlich gegen Tod und Invalidität absichern? Mit Liberty Risk profitieren Sie von einer bedarfsgerechten Risikoschutzlösung zu attraktiven Verbandskonditionen.

 

In diesen Fällen können Sie Gelder aus der Säule 3a beziehen

  • bei der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit (für bisher Unselbständigerwerbende)
  • bei der Aufgabe der bisherigen selbständigen Erwerbstätigkeit und Aufnahme einer neuen andersartigen selbständigen Erwerbstätigkeit (für bisher selbständig Erwerbende)
  • zum Erwerb von Wohneigentum
  • beim definitiven Wegzug aus der Schweiz
  • beim Bezug einer ganzen Invalidenrente der IV
  • ab vollendetem 60. Altersjahr (Frauen 59. Altersjahr); die Altersleistungen werden bei Erreichen des ordentlichen Rentenalters der AHV fällig (65 Jahre für Männer und 64 Jahre für Frauen). Weist der Vorsorgenehmer nach, dass er auch nach dem ordentlichen Rentenalter der AHV erwerbstätig ist, kann er weiterhin Beiträge an die Säule 3a leisten und es kann der Bezug bis höchstens fünf Jahre nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters der AHV aufgeschoben werden.
     

Jeder Bezug von Geldern der 3. Säule muss versteuert werden. Gelder der Säule 3a dürfen für einen Einkauf in die 2. Säule verwendet werden. Wer sich bei einem Stellenwechsel in eine Pensionskasse einkaufen muss, kann so das notwendige Geld organisieren.